Miteinander und Füreinander

Im Umgang mit dem Coronavirus rufen die Werdenberger Gemeinden auf, sich solidarisch zu verhalten und einander zu helfen. Die vom Bund verordneten, einschneidenden Verhaltensregeln und Massnahmen dienen dem Schutz gefährdeter Personen und sollen umgesetzt werden. Die Zivilschutzorganisation Werdenberg steht unter 081 772 02 71 für Personen, die Hilfe benötigen oder bieten können, zur Verfügung.

Die Übertragung des Coronavirus Covid-19 in der Bevölkerung nimmt rasch zu. Einschneidende Massnahmen des Bundes zielen darauf ab, die Ausbreitung des Virus zu verzögern. Besonders gefährdete Personen sollen geschützt werden. Nur wenn ausnahmslos alle diese Vorkehrungen einhalten, wird das Gesundheitssystem die schweren Fälle versorgen können.

Es gilt vor allem für gefährdete Personen, alle Orte zu meiden, an denen sich viele Menschen aufhalten und der nötige Abstand nicht gewahrt werden kann. Dies bedeutet konkret, dass die Bevölkerung, wenn immer möglich zu Hause bleibt und auf die Teilnahme an Veranstaltungen und Feiern auch im Familienkreis verzichtet. Besonders gefährdete Personen sollen – wenn möglich – nicht mehr selber einkaufen gehen.
Weiterhin möglich ist und empfohlen wird ein Spaziergang draussen in der Natur. Auch hierbei ist der nötige Abstand zwischen Personen unbedingt zu wahren.

Aufforderung zum Mitwirken der Bevölkerung
Damit die Einschränkungen in den nächsten Wochen gemeistert werden können, braucht es die Mithilfe aller. Unter dem Aufruf zum «Miteinander und Füreinander» wenden sich die Räte von Sennwald, Gams, Grabs, Buchs, Sevelen und Wartau an die Bevölkerung. Falls Personen Unterstützung im Alltag benötigen (beispielsweise zum Einkaufen) oder Personen Hilfeleistungen übernehmen können und wollen, werden sie gebeten, sich bei der seit Mittwoch, 18. März 2020, aktiven Zentrale zu melden. Hierbei geht es um Nachbarschafts- oder Kurierdienste, Einkäufe für gefährdete Personen sowie Anrufe und Angebote zum Gespräch oder Austausch.

Die Werdenberger Gemeinden zählen in dieser ausserordentlichen Situation auf die Unterstützung und Mitwirkung der Bevölkerung und danken für das solidarische Engagement. Als zentrale Meldestelle steht die Zivilschutzorganisation Werdenberg ab sofort unter 081 772 02 71 oder per E-Mail unter meldestelle@zso-werdenberg.ch für Personen – die Hilfe benötigen oder bieten können – zur Verfügung. Das Telefon ist von 8 bis 17 Uhr persönlich besetzt. Ausserhalb der Bürozeiten ist ein elektronischer Anrufbeantworter in Betrieb. Herzlichen Dank!